EU-Bischofskommission: Religionsfreiheit steht auf dem Spiel


Die EU-Bischofskommission COMECE sieht die Religionsfreiheit durch die Einschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie gefährdet. Die Einschränkung einiger Grundrechte durch die Pandemie dürfe nicht zur Norm werde. 

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„Die Religionsfreiheit, einschließlich der Freiheit der Religionsausübung, ist ein Grundrecht und eine echte Notwendigkeit für viele Menschen“, so COMECE-Generalsekretär Manuel Barrios Prieto in einer am Donnerstag in Brüssel veröffentlichten Presseerklärung.

Die Wiedereröffnung der Kirche müsse unter Berücksichtigung der hygienischen Vorgaben sowie mit Respekt für und im Dialog mit den kirchlichen Institutionen durchgeführt werden. Dies müsse auf „klare und nicht willkürliche Weise“ geschehen, so Prieto.

Kritik an Fahrplan der EU-Kommission

Der Dialog zwischen den Kirchen, der EU und den nationalen Institutionen sei in der gegenwärtigen Krisensituation von „entscheidender Bedeutung“, so die COMECE. Angesichts der ständig wachsenden Aufmerksamkeit der EU für die Wahrung der Grundrechte und die Rechtsstaatlichkeit in den Mitgliedstaaten sollte die Überwachung der Achtung des Grundrechts auf Religionsfreiheit in der Coronavirus-Politik Teil des Vorgehens sein.

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