Klimawandel: Nasse Selbstverstärkung

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Nicht nur Überschwemmungen drohen – die Zunahme der tropischen Niederschläge im Zuge des Klimawandels könnte die globale Erwärmung weiter verstärken, berichten Forscher. Mehr Regen in den Tropen erhöht demnach die Freisetzung von Kohlendioxid durch Boden-Mikroben. Dies geht aus Untersuchungen von Sedimentbohrkernen hervor, in denen sich die Bodenatmungsraten im Einzugsgebiet der Flüsse Ganges und Brahmaputra in den letzten 18.000 Jahren widerspiegeln.

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Ein Fluss aus dem Einzugsgebiet des Ganges. Erhöhte Niederschläge in den Tropen könnten die globale Erwärmung verstärken, indem sie die Freisetzung von CO2 aus dem Boden verstärken. (Bild: Dr. Valier Galy, WHOI)

Es wird immer wärmer und die Klimasysteme geraten aus dem Lot: Für das größte Umweltproblem unserer Zeit hat vor allem die Freisetzung des Treibhausgases Kohlendioxid aus der Verbrennung fossiler Stoffe gesorgt. Momentan ringt die Menschheit bekanntlich darum, diese anthropogene Erwärmung einzuschränken. Mittlerweile ist klar, dass wir durch die Maßnahmen auch verhindern müssen, dass weitere problematische Prozesse in Gang kommen. Denn die von der Erwärmung verursachten Veränderungen können wiederum selbst zu einer Verschlimmerung der Lage beitragen, wie bereits einige Studien verdeutlichen.

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