Unser Blut strömt turbulenter als gedacht


Verwirbelter Strom: Das Blut in unseren Adern strömt weniger gleichmäßig und glatt als bislang angenommen. Denn schon kleine Biegungen und Einengungen der Gefäße reichen aus, um beim Abebben des Pumpschubs starke Turbulenzen hervorzurufen, wie nun ein Experiment enthüllt. Unsere Blutgefäße könnten demnach deutlich höheren Belastungen ausgesetzt sein als vermutet – und das könnte Arteriosklerose und andere Gefäßkrankheiten fördern, wie die Forscher berichten.

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Das Herz pumpt unser Blut in regelmäßigen Schüben durch die Adern – an diese wechselnde Belastung sind die Gefäße in gesundem Zustand gut angepasst. Die Zellen an den Innenwänden der Adern sind so angeordnet, dass sie den in Fließrichtung wirkenden Kräften standhalten können. Zudem gingen Mediziner bislang davon aus, dass unser Blut wegen seiner Dickflüssigkeit und der eher geringen Geschwindigkeit in einem eher glatten, wenig turbulenten Strom durch die Adern fließt.

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