Tatverdächtiger von Waldkraiburg bezeichnet sich als IS-Kämpfer


Nach den Anschlägen auf vier türkische Geschäfte in Waldkraiburg hat ein 25-Jähriger die Taten gestanden. Bei ihm wurden mehrere Rohrbomben gefunden. Er bezeichnet sich selbst als IS-Anhänger. Als Motiv nennt er „Hass auf Türken“.

Birgit Gamböck | BR24

Die Polizei hat nach eigenen Angaben den Mann verhaftet, der Anschläge auf türkische Läden in Waldkraiburg verübt hat. Der 25-Jährige habe die Taten gestanden. Bei den Wohnungsdurchsuchungen habe man Rohrbomben und eine scharfe Waffe gefunden. © BR

Die Anschlagsserie, die die oberbayerische Stadt Waldkraiburg drei Wochen lang in Atem hielt, ist aufgeklärt. Ein 25-jähriger Mann hat die Taten gestanden, wie die Ermittler auf einer Pressekonferenz bekanntgaben. Er bezeichnete sich in der Vernehmung als „Anhänger und Kämpfer des IS“.

Durch seine Festnahme konnte wohl Schlimmeres abgewendet werden. Der Mann hatte nach eigenen Aussagen weitere Anschläge geplant. Bei ihm wurden mehrere Rohrbomben, Chemikalien und eine scharfe Waffe gefunden.

Motiv: „Hass auf Türken“

„Es wurden weitere, schlimme Taten verhindert“, sagte der leitende Oberstaatsanwalt Georg Freutsmiedl. Der 25-Jährige, der sich selbst „Bombenleger von Waldkraiburg“ nennt, gab als Motiv für die Taten „Hass auf Türken“ an.

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