Politik lobt muslimische Verbände im Kampf gegen Corona


Bietet die Corona-Krise eine Chance für den Islam, um stärker in die Mehrheitsgesellschaft hineinzuwachsen und sich gegenüber dem Staat geschlossener zu präsentieren? Oder geht es ihm nur darum, Boden zu gewinnen?

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Viele Moscheen haben am Wochenende ihre Türen für Gläubige wieder geöffnet. Die Muslime müssen Mundschutz tragen, Abstand halten und eigene Gebetsteppiche mitbringen. Das Gemeinschaftsgebet am Freitag ist somit für eine beschränkte Personenzahl vielerorts wieder möglich. Doch die stark besuchten Treffen zum abendlichen Fastenbrechen im Fastenmonat Ramadan, der am 23. Mai endet, bleiben in den Gemeinden weiterhin tabu.

Aus der Politik hört man Lob für die Islamverbände, die im März schon Tage vor dem offiziellen Gottesdienstverbot die Moscheen geschlossen hatten. Die Berliner Senatsverwaltung sprach am Montag gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) von einem „wertvollen Beitrag der islamischen Community und ihrem konstruktiven Umgang mit den derzeitigen Herausforderungen“.

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