Einmal krank, dauerhaft immun? – Erste Hinweise sprechen dagegen

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Einige Patienten mit einer milden Sars-CoV-2-Infektion bilden keinen dauerhaften Antikörperschutz, wie eine kleine Studie aus München zeigt. Aber die Immunantwort hat mehr zu bieten als Antikörper.

Stephanie Lahrtz | Neue Zürcher Zeitung

Die Debatte um sogenannte Sars-CoV-2-Immunitätsausweise suggerieren, dass eine durchgemachte Infektion eine Immunität verleiht, also einen dauerhaften Schutz vor dem neuen Coronavirus. Doch das ist alles andere als klar.

Aufhorchen liessen Meldungen aus verschiedenen Ländern im März und April, dass einige Personen bereits wenige Wochen nach einer ersten Infektion erneut an Sars-CoV-2 erkrankt seien. Zwar konnten diese Befürchtungen einer nur wenige Wochen dauernden Immunität durch detaillierte Analysen der Personen wie auch ihrer Kontakte ausgeräumt werden. Offenbar schieden die Betroffenen nur Virusreste aus, die man in Kontrollabstrichen dann zufällig gefunden hatte.

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