KSK-Elitesoldat hortet Waffen und Sprengstoff


Das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr ist nach rechtsextremen Vorfällen stark im Blick. Nun wird in Sachsen das Waffenversteck eines Soldaten entdeckt.

DER TAGESSPIEGEL

Eine Übung von Spezialkräften der Bundeswehr in Schleswig-Holstein.Foto: Carsten Rehder/dpa

Die sächsische Polizei hat bei einem Elitesoldaten der Bundeswehr ein Waffenversteck mit Munition und Sprengstoff ausgehoben. Die Razzia auf dem Privatgelände des Mannes, der dem Kommando Spezialkräfte (KSK) angehört, erfolgte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur nach einem Hinweis des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), der den Mann im Blick hatte. Im KSK gab es in den vergangenen Jahren eine Häufung rechtsextremistischer Vorkommnisse.

Es habe Durchsuchungsmaßnahmen wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz gegeben, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden mit, wo die Zentralstelle Extremismus Sachsen das Ermittlungsverfahren führt.

Beamte der Soko Rex des Landeskriminalamtes Sachsen, der Polizeidirektion Leipzig sowie der Bereitschaftspolizei Sachsen hätten „das Wohnobjekt eines 45-jährigen deutschen Tatverdächtigen im Landkreis Nordsachsen“ durchsucht. „Bei der Durchsuchung wurde umfangreiches Beweismaterial aufgefunden“, hieß es. Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel und die weiteren Ermittlungen dauerten demnach an.

weiterlesen