Novak Djokovic: Moleküle reagieren auf unsere Emotionen? Irre Thesen vom Tennis-Star


Die Langeweile im Corona-Lockdown scheint bei Novak Djokovic groß: Der Weltranglistenerste irritiert im Internet mit obskuren Theorien und erntet Kritik.

Frankfurter Rundschau

Zum besten Tennisspieler der Gegenwart wurde Novak Djokovic nicht einfach nur, weil er gut Tennis* spielt. Nein, strenge Disziplin und innovative Ansätze in allen Lebensbereichen pflasterten seinen Weg an die Spitze, davon ist der Serbe überzeugt. Mit Yoga stärkt er seinen drahtigen Körper, mit Meditation den Geist, und eine strikte Ernährung, meist vegan und immer glutenfrei, bildet die Grundlage. Sogar seinem Pudel Pierre verordnete der Tennisstar einen glutenlosen Speiseplan. So weit, so gut.

Doch der Corona-Lockdown* scheint der ehemalige Becker-Schützling nicht gut zu bekommen – jedenfalls irritiert er im Internet mit immer obskureren Theorien, etwa jüngst in einem Instagram-Live-Gespräch mit dem Esoteriker Chervin Jafarieh. „Ich kenne einige Menschen“, erklärt der 17-malige Grand-Slam-Champion dort, „die es durch energetische Umwandlung, durch die Kraft des Gebetes, durch die Kraft der Dankbarkeit schaffen, die giftigste Nahrung oder das am stärksten verschmutzte Wasser in das heilsamste Wasser zu verwandeln.“

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