Surfer-Unglück in der Nordsee: Tödlicher Schaum?


Zwei Tage nachdem fünf Surfer in der aufgewühlten See vor Den Haag gestorben sind, ist die Unglücksursache weiter unklar. Im Verdacht: Ein Phänomen namens „Cappuccino-Coast“ – also ungewöhnlich dichter Schaum.

Ludger Kazmierczak | tagesschau.de

Die Hoffnungen, auch den fünften Toten noch zu bergen, schwinden. Der Leichnam des 22-jährigen Mannes aus Delft sei von der Strömung mitgerissen und aufs offene Meer hinausgetrieben worden, sagte ein Sprecher der Küstenwache. Auch eine Suchaktion der Marine blieb bislang ergebnislos.

Zwei Tage nach dem Surfer-Drama von Scheveningen ist auch Den Haags Bürgermeister Johan Remkes noch immer fassungslos: „Fitte, junge, sportliche Menschen, die das Meer dort kennen wie ihre Westentasche, sind dennoch in Schwierigkeiten geraten – und dabei sind fünf Menschen ums Leben gekommen.“ Ein ungewöhnlich langanhaltender Nordwind hatte die Wellen am Surferstrand von Scheveningen am vergangenen Montag enorm hochschlagen lassen. Laut Küstenwache war auch die Strömung extrem stark.

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