T. rex: Ausdauer statt Geschwindigkeit

Bild von Eric Labayle auf Pixabay

Ein furchterregender Gigant mit langen Beinen – doch auf rasante Geschwindigkeiten brachten sie Tyrannosaurus rex nicht, wie nun erneut eine Studie verdeutlicht. Aus der biomechanischen Analyse des Laufverhaltens verschiedener zweibeiniger Dinosaurierarten geht hervor: Während bei kleineren Spezies die langen Beine tatsächlich vor allem für Tempo sorgten, waren sie bei T. rex eher für hohe Energie-Effizienz konzipiert. So war der König der Raubsaurier auf seinen Jagdzügen besonders ausdauernd und sparsam unterwegs.

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Seine langen Beine verschafften T. rex offenbar vor allem Ausdauer und Effizienz. (Bild: Julius Csotonyi, 2020)

Es ist eine der spannendsten Szenen im Film Jurassic Park: Ein T. rex rast einem Auto mit den flüchtenden Protagonisten hinterher. Ordentliches Gasgeben ist nötig, um dem zähnefletschenden Sprinter schließlich zu entkommen. Doch mittlerweile ist klar: Es hätte wohl auch ein Fahrrad für die Flucht gereicht. Denn T. rex kam nur auf etwa 27 Kilometer pro Stunde, haben Kalkulationen ergeben. Sie folgen der Regel: Bei kleinen bis mittelgroßen Tieren bedeutet mehr Größe auch mehr Schnelligkeit, doch bei sehr großen Tieren geht es mit der Geschwindigkeit wegen der Massenträgheit wieder bergab. Deshalb erreichte auch der bis zu 13 Meter lange und sieben Tonnen schwere T. rex im Vergleich zu kleineren Raubsauriern nur eher geringe Geschwindigkeiten.

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