Viganò verteidigt Appell: „Neue Weltordnung muss entlarvt werden“

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Für seinen Corona-Appell gab es viel Gegenwind. Nun hat sich Erzbischof Carlo Maria Viganò persönlich geäußert – besonders zu den Reaktionen aus Deutschland. Zielscheibe seiner Kritik war auch der interreligiöse Gebetstag für ein Ende der Pandemie.

katholisch.de

Erzbischof Carlo Maria Viganò (79), Initiator des Appells gegen überzogene Maßnahmen in der Corona-Pandemie und eine mögliche Weltregierung, hat sich erneut zu Wort gemeldet. Das „Projekt einer neuen Weltordnung“, das von „supranationalen Organisationen gefördert wird, muss entlarvt, bekannt gemacht und angeprangert werden“, schreibt Viganò auf der Website der Initiative. Anliegen des vergangene Woche veröffentlichten Aufrufs sei es, „das Schweigen der Medien zu brechen“, insbesondere im Hinblick auf individuelle Freiheitsrechte, die „durch Formen der Zensur und Kontrolle bedroht sind“. Zudem gelte es, Chancengleichheit in der wissenschaftlichen Diskussion einzufordern, „ohne sich von wirtschaftlichen oder ideologischen Interessen leiten zu lassen“.

Viganò äußerte sich auch zu den Reaktionen aus Deutschland auf den Appell. Dort hätten sich „Vertreter des Episkopats darauf beschränkt, den Inhalt des Aufrufs als Verschwörungstheorie abzutun“, ohne Gegenargumente zu bringen, so der Erzbischof.

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