Nach Kalbitz-Rauswurf Höcke kündigt Widerstand an


Nach dem Rauswurf des Brandenburger AfD-Chefs Kalbitz steht die Partei vor einem offenen Machtkampf. Thüringens AfD-Chef Höcke kündigte an, er werde gegen die „Spaltung“ der Partei kämpfen.

tagesschau.de

Björn Höcke und Andreas Kalbitz | Bildquelle: AFP

Nach dem Rauswurf des Brandenburger Landeschefs Andreas Kalbitz aus der AfD bahnt sich ein massiver Konflikt zwischen dem rechtsnationalen Parteiflügel und den Unterstützern des Bundesvorsitzenden Jörg Meuthen an. „Die Spaltung und Zerstörung unserer Partei werde ich nicht zulassen – und ich weiß, dass unsere Mitglieder und unsere Wähler das genauso sehen wie ich“, sagte der Thüringer Landes- und Fraktionschef Björn Höcke bei Facebook in einem Video.

Wie genau Höcke, der neben Kalbitz als der wichtigste Vertreter des rechtsnationalen Flügels gilt, gegen die Entscheidung des Bundesvorstands vorgehen will, ist noch unklar. Wer sich in einem parteiinternen Konflikt auf Argumente von „Parteigegnern“ berufe, der begehe „Verrat an der Partei“, sagte er. Parteichef Meuthen und der stellvertretenden Parteivorsitzenden Beatrix von Storch warf er vor, sie wollten die AfD so verändern, dass sie keine echte Alternative zu den etablierten Parteien mehr wäre.

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