Joko & Klaas: TV-Blödler mit feministischer Botschaft


Dem deutschen Unterhaltungsgespann ist mit der Aktion „Männerwelten“ wieder ein Coup gelungen

Doris Priesching | DERSTANDARD

Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf nutzten ihre 15 Minuten. Foto: imago/Chris Emil Janßen

Am Tag danach war Reue angesagt. Manch einer schämte sich, „ein Mann zu sein“, es wurde gedankt, Besserung gelobt, und fast durchwegs waren sich die Rufer in sozialen Medien einig: Jene 15 Minuten, die Joko & Klaas auf ProSieben vergangenen Mittwoch zur besten Sendezeit über physische und verbale Gewalt gegen Frauen serviert haben, seien abscheulich und zu verurteilen. Seitdem spielt es sich ab, und dem deutschen Unterhaltungsgespann ist mit dieser Aktion wieder etwas gelungen: Sie haben einen gesellschaftlichen Missstand aufgezeigt und damit den Mainstream gepackt.

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