Dodo Müller in offener Gegnerschaft zu Franz


Früher war Kardinal Müller einer der wichtigsten Männer im Vatikan – heute unterzeichnet er Petitionen in Opposition zum Papst. Für den Pastoraltheologen Erich Garhammer hat er damit eine Grenze überschritten.

katholisch.de

Der emeritierte Würzburger Pastoraltheologe Erich Garhammer hat Kardinal Gerhard Ludwig Müller aufgrund dessen Unterzeichnung der Erklärung „Veritas liberabit vos“ scharf kritisiert. Der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation habe damit „die Demarkationslinie der Vernunft überschritten“, heißt es in einer am Dienstag im „Münsteraner Forum für Theologie und Kirche“ veröffentlichten Erklärung. Der von dem ehemaligen Nuntius Carlo Maria Viganò verfasste Text sei „nicht nur geprägt von apokalyptischer Sprache, sondern auch von unbegründetem Alarmismus und irrationalen Verdächtigungen“. Der Kardinal füge damit der Kirche „immensen Schaden“ zu, da der von ihm unterzeichnete Text „in Teilen der Öffentlichkeit seine Position als offizielle Stellungnahme der Kirche“ wahrgenommen werde.

Garhammer sieht Müller seit dem Ende seiner Amtszeit als Präfekt der Glaubenskongregation, nach der er von Papst Franziskus nicht erneut berufen wurde, in „mehr oder weniger offener Gegnerschaft“ zum Papst.

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