Evangelikale in den USA klagen gegen Gottesdiensteinschränkungen: Freifahrtschein bei Haftung?


Die Kirchen in den USA tasten sich zurück zur Normalität und öffnen Gotteshäuser. Während katholische Bistümer den Schulterschluss mit den Behörden suchen, beschreiten einige evangelikale Kirchen den juristischen Weg.

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Im Cowboystaat Montana kehrt Leben in die Kirchen zurück. Seit Ende April erlaubt das katholische Bistum „Great Falls – Billings“ den Gemeinden, wieder Gottesdienste zu feiern. Allerdings mit Einschränkungen, die an lieb gewonnenen Traditionen rühren. Tabu bleibt der Friedensgruß per Handschlag. Der Kelch darf bei der Feier der Kommunion nicht geteilt und die Hostie nicht auf der Zunge empfangen werden.

Seit Gouverneur Steve Bullock grünes Licht für die Lockerungen in dem dünn besiedelten Bundesstaat im Westen der USA gab, tastet sich die Diözese mit ihren 100 Kirchen und 35.000 Katholiken langsam in die Normalität zurück.

Neustart der öffentlichen Gottesdienste​

Auch andernorts in den USA versucht die katholische US-Kirche den Neustart der öffentlichen Gottesdienste. Politisch und juristisch ist der Weg der Kirchen aus der Quarantäne ein heikles Thema. Was erklärt, warum die US-Gesundheitsbehörde CDC vergangene Woche konkrete Richtlinien für Unternehmen, Schulen, den Nahverkehr oder Restaurants veröffentlichte, nicht aber für Religionsgemeinschaften.

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