Gletscherschwund destabilisiert Felsen im Hochgebirge


Steigende Temperaturen und der zunehmende Gletscherschwund lassen die Felsen im Hochgebirge bröckeln. Das hat nun ein von der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp) gefördertes Forschungsprojekt bestätigt.

DERSTANDARD

Foto: Imago

Seit zehn Jahren wird auf dem Ödenwinkelkees im Salzburger Pinzgau in 2.500 bis 3.500 Metern Höhe der Einfluss des Übergangsbereichs von Eis zu Fels auf die Stabilität des Gebirges untersucht, berichtete das Land Salzburg in einer Aussendung.

Drohnen-Lasermessungen, Kameras und hochsensiblen Sensoren waren bei der Untersuchung im Einsatz. „Nun haben wir gesicherte Daten in der Permafrostforschung und wissen mehr über die Prozesse, die in den sensiblen Zonen an den Randbereichen der Gletscher ablaufen“, sagte Projektleiter Gerald Valentin vom Landesgeologischen Dienst. Das Ergebnis sei eindeutig: Die Ablösungen von Gestein in den unteren Höhenbereichen würden durch den Klimawandel zunehmen, sowohl was die Häufigkeit als auch was die Menge betrifft.

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