Marx zu Amtsverzicht als DBK-Vorsitzender: Mich wollte niemand stürzen


Kardinal Reinhard Marx nennt weitere Gründe für seinen Verzicht auf das Amt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Er sagt auch, dass Menschen ihn anders wahrnehmen als er ist – und dass die Weltkirche auf Deutschland blicke.

katholisch.de

Kardinal Reinhard Marx hat für seinen Amtsverzicht auf den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz erneut persönliche Gründe genannt. „Ich hatte nie das Gefühl, dass mich jemand stürzen wollte“, betonte der Erzbischof von München im Interview mit dem „Spiegel“ (Samstag). Alle seien davon ausgegangen, dass er noch einmal antrete. „Ob sich das alle mit gleicher Intensität gewünscht haben, kann ich nicht sagen“, fügte er hinzu.

Im Februar hatte Marx überraschend bekannt gegeben, auf eine zweite Amtszeit als Vorsitzender zu verzichten. Für ihn sei eine entscheidende Frage gewesen, ob er in seinem Alter noch einmal eine sechsjährige Amtszeit durchziehen wolle. „Ich war überzeugt, dass die Zeit reif ist für einen Wechsel“, sagte Marx, der weiterhin Erzbischof von München und Freising ist. Sein Nachfolger als Konferenz-Vorsitzender ist der Limburger Bischof Georg Bätzing.

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