USA: Proteste weiten sich aus


Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd sind in der fünften Nacht in Folge Tausende US-Amerikaner lansdesweit aus Protest auf die Straße gegangen. Es gab zum Teil massive Ausschreitungen.

Süddeutsche Zeitung

Foto: AP. Am Union Square in New York brennt ein Auto.

In den USA greifen die Unruhen nach der tödlichen Festnahme des Afroamerikaners George Floyd immer weiter um sich. Von New York über Tulsa im Staat Oklahoma bis Los Angeles erschütterten oft gewaltsame Proteste das Land. Hunderte Menschen wurden in der Nacht zum Samstag festgenommen. In etlichen Städten setzten Beamte Schlagstöcke, Gummigeschosse und Pfefferspray gegen randalierende Demonstranten ein. Angesichts der Überforderung der Sicherheitskräfte mobilisierten auch die Gouverneure von Georgia, Kentucky, Ohio und Texas nach der Krawallnacht ihre Nationalgarden. In mehr als einem Dutzend Städten wurden nächtliche Ausgangssperren verhängt. Präsident Donald Trump drohte, er werde „Mobgewalt“ nicht dulden.

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