Internationaler Kindertag: Wie weiter mit dem Kindergrundrecht?


Während der Corona-Krise wurden Kinderrechte stark beschnitten. Sie im Grundgesetz zu verankern, sorgt in der Große Koalition weiter für Streit.

Angela Tesch | tagesschau.de

Kinder auf einer Wiese | Bildquelle: picture alliance / dpa

Mitte März gibt Erna Solberg, die norwegische Ministerpräsidentin im Fernsehen eine Pressekonferenz, nur für die Kinder ihres Landes. Sie wird gefragt, wie schnell es einen Impfstoff gegen Corona geben kann, was der Staat dafür tut und ob sie Angst hat, selbst krank zu werden. Solberg nimmt die Fragen ernst. Es seien harte Zeiten für Kinder, Geburtstage könnten nicht gefeiert, die alten Großeltern nicht besucht werden.

Was Kinder in Deutschland beschäftigt oder ihnen Angst macht, das ist in der Politik wochenlang kein Thema. Kinder gelten als Träger des Virus, zu ihrem Schutz werden sie aus dem öffentlichen Raum verdrängt, Kontakt ist nur zu den Eltern erlaubt.

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