Bundeskriminalamt: Mehr rechtsextreme Gefährder


Die Zahl potenzieller rechtsextremer Terroristen wächst – allein seit Beginn des Jahres sind laut Bundesregierung 13 rechte Gefährder hinzugekommen. Das liegt nicht nur am Erstarken der rechten Szene.

tagesschau.de

Rechtsextreme | Bildquelle: dpa

Die Zahl der Rechtsextremisten, die von der Polizei als potenzielle Terroristen geführt werden, steigt weiterhin. Allein seit Beginn dieses Jahres haben die Länderbehörden 13 Rechtsextremisten als sogenannte Gefährder eingestuft, die besonders beobachtet werden müssen. Als „Gefährder“ bezeichnet die Polizei Menschen, denen sie schwere Gewalttaten bis hin zu Terroranschlägen zutraut.

Im Juni 2019, als ein mutmaßlicher Rechtsextremist den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke erschoss, führte die Polizei 39 Rechtsextremisten als terroristische Gefährder in ihren Datenbanken. Inzwischen sind es nach Angaben des Bundeskriminalamtes bereits 65 rechte Gefährder. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Frage des FDP-Innenpolitikers Benjamin Strasser hervor.

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