Ökumenischer Kirchentag will AfD-Vertretern keine Bühne bieten: Mit christlichen Überzeugungen unvereinbar


Beim Ökumenischen Kirchentag im Mai 2021 in Frankfurt werden keine AfD-Vertreter auf Podien sitzen oder Vorträge halten. Der Kirchentag wolle die Vielschichtigkeit der gastgebenden Organisationen abbilden.

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Man werde keine Personen als Mitwirkende einladen, die für rassistische oder antisemitische Überzeugungen einträten oder sich für fremdenfeindliche und antidemokratische Positionen stark machten. Darunter fielen „auch Mitglieder der Partei Alternative für Deutschland (AfD)“, teilte der Kirchentag am Mittwoch in Frankfurt mit.

Bei den Kirchentreffen der vergangenen Jahre sorgte der Umgang mit der im Bundestag vertretenen Partei immer wieder für Wirbel. Beim Katholikentag 2016 in Leipzig und beim Evangelischen Kirchentag 2019 in Dortmund waren AfD-Politiker nicht eingeladen. Beim Katholikentag vor zwei Jahren in Münster gab es ein Podium mit Parteivertretern – beides war heftig umstritten.

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