Niedrige Corona-Sterberate wegen mehr „Dunkler Materie“ in Deutschland – Forscher mit steiler These – Dunkeldeutschland


  • In Deutschland gibt es weniger Tote in Zusammenhang mit Corona* als in Großbritannien.
  • Der britische Neurowissenschaftler Karl Friston hat dazu nun eine steile These aufgestellt.
  • Unter anderem SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach widerspricht ihm aber vehement.

Franziska Schwarz | Merkur.de

Großbritannien unter Premier Boris Johnson verzeichnet europaweit die meisten Toten in Zusammenhang mit Sars-CoV-2* und aktuell auch einen handfesten Corona-Skandal. Der britische Neurowissenschaftler Karl Friston hat das Land in der Pandemie* nun mit Deutschland verglichen – und einen kühnen Glaubenssatz aufgestellt.

In einem Guardian-Interview sprach Friston, der dem unabhängigen Sage-Komitee angehört, welches die britische Regierung berät, zunächst über seine Methodik. „Wir orientieren uns an der Physik, speziell an Richard Feynman, weil das Vorgehen dort ‚unter die Motorhaube‘ des Problems sieht. Es versucht die mathematische Struktur – in diesem Fall die der Corona-Pandemie – zu durchdringen und die Ursachen zu verstehen. Da wir nicht alle Ursachen kennen, müssen wir auf sie schließen.“ Dies beinhalte natürlich gewisse Unwägbarkeiten, weshalb er von einem „generativen Modell“ spreche.

Coronavirus-Forscher: „Deutschland hat mehr immunologische ‚Dunkle Materie‘“

Im Zuge dieses Modells haben Friston und sein Team sich auch die Corona-Daten* aus Deutschland angesehen. Warum es hier weniger Covid-19-Todesfälle gab? Friston antwortet zunächst, dass dies nun „nicht intuitiv“ klingen möge, aber: „Eine immer wahrscheinlicher werdende Erklärung ist, dass Deutschland mehr immunologische‚Dunkle Materie‘ besitzt – Menschen, die eine Form natürlicher Resistenz gegen das Virus besitzen.“

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