Twitter erwägt Sperrung von Trumps Konto


Nachdem Twitter einen Beitrag Trumps bereits vergangene Woche als „gewaltverherrlichend“ gekennzeichnet hat, sei dessen Sperre vom Kurzbotschaftendienst nicht ausgeschlossen.

Die Presse

Trump unterzeichnete kürzlich eine umstrittene Verordnung zur stärkeren Regulierung von Social Media. Nun ist er selbst davon betroffen. APA/AFP/Getty Images/Justin Sull

Der Kurzbotschaftendienst Twitter schließt nicht aus, das Konto von US-Präsident Donald Trump zu sperren, sollte er weiterhin aufwiegelnde Botschaften etwa zu den derzeitigen Protesten in den USA veröffentlichen. „Jeder Twitter-Account ist an die Twitter-Regeln gebunden“, sagte der Strategie-Chef des US-Unternehmens, Nick Pickles, am Donnerstag bei einer Anhörung im britischen Parlament.

Twitter hatte seine Nutzer vergangene Woche erstmals vor einem Beitrag Trumps gewarnt und diesen als „gewaltverherrlichend“ gekennzeichnet. In dem Tweet hatte Trump mit Verweis auf die Anti-Rassismus-Proteste nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd gedroht: „Wenn das Plündern beginnt, beginnt das Schießen.“

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