Russische Imperialbewegung: Deutsche Rechtsextremisten vernetzt in Russland


Dass deutsche Rechtsextremisten in anderen europäischen Ländern Schießen üben, ist bekannt. Auch zu russischen Rassisten pflegen einige von ihnen enge Beziehungen. Einem Medienbericht zufolge soll man sich in Russland zu Kampfsport-Übungen getroffen haben.

Frankfurter Rundschau

Rechtsextreme aus Deutschland sollen in Russland bei der berücktigten Imperialbewegung für Kampfhandlungen trainieren. Foto: picture alliance / dpa © Fredrik von Erichsen

Militante Rechtsextreme aus Deutschland sollen laut einem Medienbericht in Russland für Kampfhandlungen trainiert worden sein.

Die paramilitärische Ausbildung in einem speziellen Lager bei St. Petersburg hätten mehrere Mitglieder der vom Verfassungsschutz beobachteten NPD-Jugendorganisation Junge Nationalisten und der Partei „Der III. Weg“ absolviert, schreibt das Nachrichtenmagazin „Focus“ (Freitag) und beruft sich dabei auf Sicherheitskreise. Die Teilnehmer seien im Umgang mit Waffen und Sprengstoff sowie für den militärischen Nahkampf trainiert worden.

Hinter dem Lager soll die für ihre rassistische Hetze berüchtigte russische Imperialbewegung stehen. Die USA hatten sie Anfang April auf ihre Liste globaler Terrorgruppierungen gesetzt. Bei St. Petersburg soll die Organisation Russian Imperial Movement (RIM) gleich zwei Trainingslager haben. Nach russischen Medienberichten ist die Bewegung ultrarechter christlich-orthodoxer Russen auch in ihrer Heimat als extremistisch eingestuft, aber nicht verboten.

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