Land kündigt Vereinbarung zu Potsdamer Synagoge


Das Land Brandenburg hat den Vertrag mit der Jüdischen Gemeinde Potsdam und der Synagogengemeinde Potsdam zur Errichtung einer Synagoge gekündigt. Nach der Kündigung der gemeinsamen Vereinbarung aus dem Jahr 2018 durch die Jüdische Gemeinde Potsdam könne die ursprüngliche Zielsetzung nicht mehr erreicht werden, nämlich eine Synagoge zusammen mit den beiden Gemeinden zu bauen.

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„Wir werden jetzt prüfen, wie der angestrebte Synagogenbau umgesetzt werden kann und welche Schritte hierzu notwendig sind“, erklärte Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) am Dienstag in Potsdam.

Im 30. Jahr der Wiedergründung der ersten jüdischen Gemeinden im Land hätten die Jüdinnen und Juden einen Anspruch auf ein religiöses und kulturelles Zentrum im Herzen der Landeshauptstadt, erklärte Schüle. Sie stehe weiterhin zu diesem Projekt.

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