Virologe Mertens rät Kirche zu strengerem Corona-Schutzkonzept Übergabe des Jesuskekses sei „das größte Risiko“


Nach den Corona-Infektionen bei katholischen Gottesdiensten in Vorpommern rät der Virologe Thomas Mertens dem Erzbistum Berlin zu einer Präzisierung seines Schutzkonzepts. Ein Mund-Nasen-Schutz, der Verzicht auf Gemeindegesang und Teilnehmerlisten spielten eine Rolle. 

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Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission am Berliner Robert-Koch-Institut (RKI), Thomas Mertens, sprach sich am Dienstag auf Anfrage dafür aus, den Teilnehmern von Gottesdiensten einen Mund-Nasen-Schutz nicht nur zu empfehlen, sondern zur Auflage zu machen. Nach Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) trage es „zweifelsfrei“ dazu bei, die Infektionsgefahr erheblich zu reduzieren, wenn ein solcher Schutz korrekt getragen werde.

Ein später positiv auf das Corona-Virus getesteter Priester hatte am Pfingstwochenende an mehreren Orten in Vorpommern katholische Gottesdienste geleitet. Neun Menschen infizierten sich im Zusammenhang damit nachweislich, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern mitteilte.

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