Missbrauchsvorwurf gegen verstorbenen Münchner Weihbischof


Er soll Schüler eines kirchlichen Internats misshandelt haben, einer wirft ihm zudem sexuellen Missbrauch vor: Weihbischof Engelbert Siebler ist damit der ranghöchste katholische Geistliche in Bayern, gegen den ein solcher Vorwurf erhoben wird.

katholisch.de

Der verstorbene Münchner Weihbischof Engelbert Siebler wird beschuldigt, Schüler eines kirchlichen Internats in Oberbayern misshandelt zu haben. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Mittwoch). Ein Ex-Schüler werfe ihm auch sexuellen Missbrauch vor. Siebler war von 1976 bis 1985 Direktor des Studienseminars Sankt Michael in Traunstein. In dieser Zeit sollen die Taten geschehen sein.

Siebler ist der ranghöchste katholische Geistliche in Bayern, gegen den ein mutmaßliches Opfer einen solchen Vorwurf erhebt. Träger des Traunsteiner Internats ist die Erzdiözese München und Freising. Es wurde seit 1939 auch von Joseph Ratzinger besucht, dem späteren Münchner Erzbischof und Papst.

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