Französische Katholikinnen fordern Synodalen Weg auch in ihrer Kirche


Die Skandale der letzten Jahre haben das Vertrauen von Frankreichs Gläubigen erschüttert: Als Ausweg aus der Krise fordern katholische Frauen einen Dialog zwischen Laien und Klerus auf Augenhöhe – und orientieren sich an einem konkreten Beispiel.

katholisch.de

Fünf französische Katholikinnen fordern einen Dialogprozess ähnlich dem Synodalen Weg auch für die Kirche in Frankreich. Als Ausweg aus der durch Missbrauchsskandale und Mitgliederschwund verursachten Krise brauche es einen Austausch auf Augenhöhe zwischen Klerus und Laien – „und Deutschland gibt uns ein gutes Beispiel dafür“, schreiben die Autorinnen in einem offenen Brief, der zu Wochenbeginn in der französischen Tageszeitung „La Croix“ veröffentlicht wurde.  

Der Kirche in Frankreich fehle ein Forum für (einen) Dialog, so die Verfasserinnen weiter. Im November 2019 habe die französische Bischofskonferenz zwar eine Gruppe Laien zu einer Sitzung der Vollversammlung zum Thema Ökologie eingeladen, doch die Autorinnen „träumen“ von einer „nationalen Synode“, um zum einen offen über die Probleme der Kirche zu sprechen, zum anderen aber auch „eine Kirche von Morgen, die fähig ist, die existenziellen Fragen der Gegenwart zu beantworten“ zu denken. 

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