Katholische Unternehmer für neue Kontrollstrukturen in Kirche: „Skandale wie dieser sind vermeidbar“


Der Vorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer, Ulrich Hemel, dringt auf eine Neuordnung der Organisations- und Finanzgewalt in der Kirche. Er reagierte damit auf eine neue Investment-Affäre im Vatikan.

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Der Kirche fehlten nach wie vor „geeignete Kontrollstrukturen, Transparenz und Governance-Regelungen“, sagte Hemel am Montag in Köln. In der aktuellen Investment-Affäre im hatte das vatikanische Staatssekretariat in den vergangenen Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag in eine Immobilie im Londoner Stadtteil Chelsea investiert. Das Geschäft mit Hilfe verschiedener Fondsgesellschaften und Unterhändler erwies sich als problematisch. Inzwischen ermittelt die vatikanische Staatsanwaltschaft wegen Korruption. Für die Anlage wurden offenbar auch Mittel aus dem sogenannten Peterspfennig investiert, für den Gläubige spenden, um die karitative Arbeit des Papstes zu unterstützen.

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