Terre des Femmes warnt vor Genitalverstümmelungen in Corona-Krise


Die Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes befürchtet eine starke Zunahme der weiblichen Genitalverstümmelung in Deutschland inmitten der Corona-Krise. „

evangelisch.de

Wenn Mädchen nicht regelmäßig zum Arzt, in die Schule oder in den Sportkurs gehen können, steigt die Gefahr, dass der Eingriff in den eigenen vier Wänden, vollkommen unbemerkt, durchgeführt wird“, warnte Bundesgeschäftsführerin Christa Stolle am Montag in Berlin. Sie stellte dabei die jährliche Dunkelzifferstatistik der Organisation für 2020 vor.

Demnach sind in Deutschland mehr als 20.000 Mädchen von weiblicher Genitalverstümmelung bedroht, viele davon mit Abstammung aus Ägypten, Somalia, Eritrea und weiteren afrikanischen Ländern. Etwa 75.000 Frauen und Mädchen in Deutschland lebten bereits mit den Folgen eines solchen Eingriffs.

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