Hagenkord: „Rasse“ aus Hochgebet streichen


Um die „Rasse“ im Grundgesetz ist eine Debatte entbrannt – aber auch im Gebet der Kirche kommt der Begriff vor: Ein Hochgebet spricht von „Rassen“. Der Jesuit Bernd Hagenkord plädiert dafür, das Wort zu streichen.

katholisch.de

Der Jesuit Bernd Hagenkord plädiert dafür, das Wort „Rasse“ aus dem Hochgebet zu streichen. In einem Beitrag auf seinem Blog (Dienstag) regt Hagenkord an, bei der Revision der deutschen Übersetzung des Messbuchs den „Menschen abwertenden falschen Begriff“ aus dem Votivhochgebet „Versöhnung“ zu streichen. Hagenkord selbst habe „rein instinktiv“ beim Beten des Hochgebets „Herkunft“ statt „Rasse“ verwendet, auch wenn er ansonsten kein Freund davon sei, Hochgebete in der Messe „einfach zu verändern“.

„Das Wort sollte in unserer Liturgie nicht mehr vorkommen“, so der Jesuit. Das liturgische Beten solle „dem Auffassungsvermögen des Volkes angepasst werden“, führt er das Motu proprio Magnum Principium an, mit dem Papst Franziskus die Übersetzung der liturgischen Texte neu geregelt hatte.

weiterlesen