Kinder laut Studie keine Infektionstreiber

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Wie sehr tragen Kinder zur Verbreitung des Coronavirus bei? Wenige Aspekte der Pandemie führen zu so engagierten Debatten wie diese Frage. Eine neue Studie aus Süddeutschland gibt vorerst Entwarnung.

tagesschau.de

Eine Erzieherin liest mit Zwillingen ein Buch in einer Kindertagesstätte | Bildquelle: dpa

Geschlossene Kindergärten und Schulen, Eltern in Organisationsnot: Die mögliche Übertragung des Coronavirus durch Heranwachsende und Jugendliche hat viele Familien und Unternehmen zu erheblichen Umstellungen genötigt und auch Kindergärten und Schulen massiv belastet.

Eine neue Studie aus Baden-Württemberg scheint nun für einen Teilbereich Entwarnung zu signalisieren: Demnach stecken sich Kinder wohl seltener mit dem Coronavirus an als ihre Eltern.

Sie seien daher nicht als Treiber der Infektionswelle anzusehen, sagte Klaus-Michael Debatin, Ärztlicher Direktor der Kinderklinik am Universitätsklinikum Ulm, zum Ergebnis der Untersuchung, die in Stuttgart vorgestellt wurde.

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