Berliner Katholikenrat berät über Mitgliedschaft Amthors


Nach den Vorwürfen einer unzulässigen Lobbyarbeit steht der CDU-Politiker Philipp Amthor erneut auf der Tagesordnung des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Berlin. Amthor wurde für die Zeit von 2020 bis 2023 in den Katholikenrat gewählt.

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Der Vorstand der höchsten Laienvertretung im Erzbistum werde in der nächsten Woche zusammenkommen und „sich über das Thema austauschen“, erklärte am Mittwoch der Geschäftsführer des Gremiums, Marcel Hoyer.

Der Katholikenrat hatte den 27-jährigen Bundestagsabgeordneten im Mai vor Bekanntwerden der Vorwürfe als eine von zwölf Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft für die Amtszeit von 2020 bis 2023 hinzugewählt.

Vorgänge werden lückenlos aufgeklärt

Hoyer erklärte, er habe in den vergangenen Tagen sehr viele Gespräche mit Menschen geführt, die „ihre Sorgen bezüglich Herrn Amthors Engagement im Diözesanrat geäußert haben“. Er teile deren Erwartung, „dass die Vorgänge lückenlos aufgeklärt werden und für Fehler entsprechend Verantwortung übernommen wird“, so der Geschäftsführer.

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