Einsamkeit zeigt sich am Gehirn


Tiefe Kluft: Ob ein Mensch unter Einsamkeit leidet, verrät auch seine Hirnaktivität. Denn sie zeigt eine stärkere Entkopplung zwischen dem Schaltkreis für das Selbst und dem Aktivitätsmuster beim Nachdenken über andere. Das könnte das Gefühl der Entfremdung und sozialen Isolation erklären, unter dem einsame Menschen oft leiden, so die Forscher im Fachmagazin „Journal of Neuroscience“.

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Wer sich einsam fühlt, unterscheidet sich auch in seiner Hirnaktivität von anderen Menschen. © Xesai/ iStock

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie leiden viele Menschen vermehrt unter Einsamkeit. Dieses Gefühl der sozialen Isolation trifft nicht nur Ältere, sondern tritt auch bei jungen Erwachsenen und Menschen ab Mitte 50 gehäuft auf, wie eine Studie kürzlich ergab. Bei den Betroffenen kann die Einsamkeit schwere seelische und auch gesundheitliche Folgen haben, denn wir Menschen sind von Natur aus soziale Wesen.

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