Experiment: Menschen können Schimpansen teilweise verstehen


  • Wenn Katzen schnurren, deuten wir Menschen das als Ausdruck von Zufriedenheit. Das Fiepen von Hunden interpretieren wir als Zeichen von Stress.
  • Aber können wir tierische Laute wirklich richtig deuten oder vermenschlichen wir die Tiere oft?
  • Forscher vermuten, dass es akustische Regelmäßigkeiten gibt, die über Artgrenzen hinweg bestehen.

RND

Bild: RND

Ob vergnügtes Quietschen oder zorniges Gebrüll – Menschen interpretieren Laute von Schimpansen oft richtig. Sie erkennen vielfach, ob ein Affe sich über gutes Futter freut, von einem anderen angegriffen wird oder selbst einen Artgenossen bedroht. Sex-Geräusche und Gekicher beim Gekitzelt-werden stellen menschliche Zuhörer allerdings vor Schwierigkeiten, wie Forscher in den “Proceedings B” der britischen Royal Society berichten. Sie vermuten, dass es akustische Regelmäßigkeiten gibt, die über Artgrenzen hinweg bestehen.

Studien: Menschen erkennen Laute vieler Tierarten

Schon der Evolutionsbiologe Charles Darwin habe 1872 die Vermutung geäußert, Lautäußerungen hätten evolutionär sehr alte Wurzeln und basierten bei allen Säugetieren auf gemeinsamen Mechanismen, erläutern die Wissenschaftler um Roza Kamiloglu von der University of Amsterdam.

weiterlesen