Trump scheitert in Einwanderungs-Streit vor Supreme Court


Obama hatte Hunderttausenden Immigranten einen legalen Status verschafft. US-Präsident Trump wollte das Dreamer-Programm kippen – und scheiterte vor dem Supreme Court.

DER TAGESSPIEGEL

US-Präsident Donald Trump ist im Einwanderungs-Streit über sogenannte Dreamer vor dem Obersten US-Gerichtshof gescheitert. Der Supreme Court in Washington bestätigte das Daca-Programm (Deferred Action for Childhood Arrivals). 

Die Abstimmung im Gericht war knapp: Fünf Richter stimmten dafür, vier dagegen. Damit sind rund 700.000 Einwanderer, die als Kinder mit ihren Eltern illegal in die USA gekommen waren, vor einer Abschiebung geschützt. 

Barack Obama hatte das Daca-Programm 2012 gestartet, die Dreamer bekommen damit eine Arbeitserlaubnis und Schutz vor Abschiebung, nicht aber die Staatsbürgerschaft. Präsident Trump hatte 2017 versucht, das Programm zu beenden. Bereits untergeordnete Gerichte hatten das Vorhaben blockiert

weiterlesen