Weitergabe von Unterlagen MAD-Fahnder suspendiert


Ein Mitarbeiter des Militärgeheimdienstes MAD ist suspendiert worden. Ihm wird vorgeworfen, geheime Unterlagen an einen befreundeten KSK-Soldaten weitergegeben zu haben.

Michael Götschenberg | tagesschau.de

Ein Sprecher des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) bestätigte dem ARD-Hauptstadtstudio, dass ein Mitarbeiter des MAD suspendiert worden sei. Er habe aus einer laufenden MAD-Operation unberechtigt Informationen mit einem Angehörigen des Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr geteilt. Der MAD ermittelt gegen mehrere KSK-Personen wegen des Verdachts, dass es sich um Rechtsextremisten handelt.

Der MAD betonte, dass die Person im KSK, die die Informationen erhalten habe, selbst nicht unter Verdacht steht, ein Rechtsextremist zu sein. Der MAD-Mitarbeiter war beim Militärischen Abschirmdienst in der Extremismusabwehr beschäftigt, er habe keinen Zugang mehr zum MAD, hieß es.

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