Bericht: Abdullah-Zentrum verlässt Wien und zieht nach Genf


Das großteils von Saudiarabien finanzierte Zentrum für interreligiösen Dialog (KAICIID) war stets umstritten. Ein Sprecher wollte den Bericht vorerst nicht kommentieren.

Die Presse

Teil der Fassade des Palais Sturany mit dem König-Abdullah-Dialogzentrum. APA/HERBERT NEUBAUER

Das 2012 gegründete, bisher in Wien ansässige „König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog“ (KAICIID) verlässt laut einem Bericht der Tageszeitung „Kurier“ Österreich und zieht nach Genf in die Schweiz. Ein entsprechender Beschluss sei vor einigen Tagen erfolgt.

Ein Sprecher des KAICIID wollte den Bericht auf APA-Anfrage vorerst  weder bestätigen noch dementieren.

Das KAICIID wurde 2012 von Österreich, Spanien und Saudiarabien gegründet und wird zum Großteil von Riad finanziert. Der Vatikan hat Beobachterstatus.

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