Patientenschützer schlagen Regelungen zur Suizidassistenz vor: Selbstbestimmungsrecht soll gewahrt bleiben


Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat einen Vorschlag zur rechtlichen Neuregelung der Suizidassistenz in Deutschland vorgelegt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte im Februar eine gesetzliche Neuregelung angekündigt.

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Nach der am Samstag in Dortmund veröffentlichten Formulierung für einen neuen Paragraf 217 „Förderung der Selbsttötung“ im Strafgesetzbuch soll die mit Gewinnabsicht durchgeführte gewerbsmäßige Förderung der Selbsttötung mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft werden.

Bei der vom Bundesverfassungsgericht erlaubten organisierten geschäftsmäßigen Hilfe zur Selbsttötung wollen die Patientenschützer nach Angaben von Vorstand Eugen Brysch zumindest garantieren, dass das Selbstbestimmungsrecht der Sterbewilligen gewahrt bleibt.

Kein Einfluss von dritter Seite

Deshalb soll sich der Suizidhelfer vergewissern und schriftlich niederlegen müssen, dass „der Suizidwillige vor seinem Entschluss zureichend über die realistisch infrage kommenden Handlungsmöglichkeiten aufgeklärt wurde“.

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