Trump auf der Kippe


Eine unterbesetzte Massenveranstaltung und steigende Covid-Erkrankungen markieren die tiefste Krise der Trump-Präsidentschaft.

tachles.ch

Als er Samstagnacht aus Oklahoma ins Weisse Haus zurückkehrte, wirkte Donald Trump erstmals in seiner Präsidentschaft wie ein geschlagener Mann. Der 74-Jährige hatte sein Markenzeichen – eine roten Seidenkrawatte – abgelegt und liess die Schultern ebenso hängen wie die Miene (Link). Der Abend in Oklahoma muss Trump tief schockiert haben. Erstmals seit seiner Präsidentschaftsbewerbung vor fünf Jahren waren die Massen ausgeblieben. Beim Auftakt seiner Kampagne in Tulsa war die Halle bei einer Kapazität von 19.000 Besuchern nur zwei Drittel voll. Da mögen Streiche von Teenagern eine Rolle gespielt haben, die in Massen Tickets reserviert haben und dann nicht erschienen sind.

Aber selbst in einer der konservativsten Regionen in den USA blieben die Unterstützer wohl auch aufgrund der Covid-Pandemie zuhause: die Region um Oklahoma ist in den letzten Wochen seit der voreiligen Aufhebung von Notstandsmassnahmen durch von Trump bedrängte, konservative Gouverneure ein gigantischer Covid-«Hotspot» geworden.

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