Amazonas: Neuer Entwaldungsrekord

Bild von AndyFaeth auf Pixabay

Verheerender Trend: Die Zerstörung des brasilianischen Amazonas-Regenwalds hat sich weiter beschleunigt. Seit Anfang 2020 sind schon mehr als 2.000 Quadratkilometer Wald verloren gegangen – 34 Prozent mehr als im auch schon rekordträchtigen Vorjahr, wie Forscher auf Basis von Satellitendaten ermittelt haben. Ursache ist neben der nachlassenden Überwachung wegen der Corona-Pandemie auch eine bewusste Förderung illegaler Abholzungen.

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Die Abholzung im Amazonas-Regenwald hat seit Anfang 2020 deutlich zugenommen, wie nun Satellitendaten bestätigen. © luoman/ iStock

Die Corona-Pandemie ist nicht nur eine Bedrohung der menschlichen Gesundheit, sie beeinflusst auch die Natur und den Artenschutz. Zwar profitieren viele sonst von Touristen heimgesuchten Naturregionen von den Reisebeschränkungen und auch Lärm und Luftverschmutzung haben zumindest vorübergehend abgenommen. Gleichzeitig jedoch liegt die Überwachung gefährdeter Gebiete und Arten vielerorts brach, so dass Wilderer und illegale Rodungen leichtes Spiel haben.

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