Eine Farce: Apostel unterzeichnen Erklärung mit Missbrauchsbeauftragten


Die gemeinsame Erklärung der katholischen Bischöfe und des Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung soll unabhängige Aufklärung ermöglichen. Kritik daran kommt Jesuitenpater Klaus Mertes, der den Missbrauchsskandal mit aufdeckte.

evangelisch.de

Die katholische Deutsche Bischofskonferenz und der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, haben in Berlin ihre gemeinsame Erklärung zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der Kirche unterzeichnet. „Die Aufarbeitungsprozesse, die mit dem heute unterzeichneten Text angestoßen werden, gehören zu der institutionellen Verantwortung, die die Bischöfe und Diözesen für begangenes Unrecht übernehmen“, erklärte der Missbrauchsbeauftragte der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Stephan Ackermann (Trier), am Montag.

Mit der Erklärung, die bereits Ende April veröffentlicht worden war, haben sich die Bischöfe und der Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung auf verbindliche Kriterien für die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in den 27 deutschen Bistümern geeinigt. Zu den Kriterien zählt, dass Betroffene institutionell an der Aufarbeitung beteiligt werden sollen.

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