Menschenrechtler: Geschlossene Grenzen gefährden Flüchtlingsschutz

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Wegen der Corona-Grenzschließungen in Ost- und Zentralafrika können sich viele Flüchtlinge nicht in Sicherheit bringen. Darauf haben 39 Menschenrechts-, Entwicklungs- und Migrantenorganisationen am Montag in einem Aufruf an die Regierungen der Region aufmerksam gemacht.

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Die Staaten müssten sicherstellen, dass die Menschen Zuflucht suchen könnten, während gleichzeitig die Corona-Pandemie unter Kontrolle gebracht werden müsse, erklärte das Bündnis.

Grundsätzliche Grenzschließungen widersprächen den internationalen Flüchtlingsrechten, hieß es weiter. Als die Staaten der Region im März begonnen hätten, ihre Grenzen wegen Corona zu schließen, sei dies ohne Schutzmechanismen für die Frauen, Männer und Kinder geschehen, die aus Angst um ihr Leben und ihre Freiheiten auf der Flucht seien und Asyl suchten.

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