Pfarrer Vigan gründet nach Exorzismus eine Sekte und wird Papst


Er sollte ihr die Dämonen austreiben, doch dann glaubt ein Priester einer jungen Frau, dass sie Gott sei. Er erklärt sich zum Papst und bricht mit der Kirche. Nach den skurrilen Vorgängen in Benin hat die Kirche nun endgültig ein Machtwort gesprochen.

Christoph Paul Hartmann  | katholisch.de

Es gibt Geschichten, die klingen wie aus einem mittelmäßigen Hollywoodfilm – zu unglaubwürdig ist die Handlung. Doch was in Benin geschehen ist, hätte sich wohl noch nicht einmal ein Autor in der Traumfabrik vorstellen können.

Alles beginnt im Januar 2009 in Banamé, einem kleinen Dorf in der Nähe der Bistumsstadt Abomey. Pfarrer von Sainte-Odile ist seit einigen Jahren Mathias Vigan, der auch als Exorzist arbeitet. In Benin sind Exorzismen nicht so außergewöhnlich wie in anderen Erdteilen: Der Glaube an böse Geister und Hexerei ist dort verbreitet. So ist es keine Seltenheit, dass auch zu Pfarrer Vigan Menschen kommen, die glauben, von einem Dämon besessen zu sein – oder angeblich heimgesuchte Verwandte mitbringen.

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