Seehofer verbietet rechtsextreme „Nordadler“


Die Vereinigung agiere hauptsächlich im Netz, teilte der Sprecher des Innenministers mit. Seit dem Morgen laufen in vier Bundesländern polizeiliche Maßnahmen.

Süddeutsche Zeitung

Die Gruppe agiere hauptsächlich im Internet, teilte Alter mit. Nach Einschätzung des Bundesinnenministeriums verfolgt sie eine nationalsozialistische Ideologie und firmiert auch unter den Bezeichnungen „Völkische Revolution“, „Völkische Jugend“, „Völkische Gemeinschaft“ und „Völkische Renaissance“.

Die Rechtsextremisten bekennen sich demnach zu Adolf Hitler und anderen NS-Vertretern und nutzen Symbole und Sprache des Nazi-Regimes. Zudem plane „Nordadler“ ein nationalsozialistisches Siedlungsprojekt mit Gleichgesinnten im ländlichen Raum. Die Gruppe wird als ausgeprägt antisemitisch beschrieben. Der Anführer habe in einer öffentlichen Gruppe des Messenger-Dienstes Telegram Sympathien für den Anschlag auf die Synagoge in Halle geäußert, so das Ministerium. Im vergangenen Oktober hatte ein 28-jähriger Deutscher versucht, in die Synagoge einzudringen. Als das misslang, tötete er auf der Straße und in einem Imbiss zwei Menschen.

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