Ablehnung von Suizidbeihilfe in katholischen Einrichtungen: Katholische Träger kritisieren Urteil


Ein Bündnis katholischer Träger sozialer Einrichtungen lehnt Beihilfe zum Suizid in seinen Krankenhäusern und Altenheimen ab. Anstatt Suizidbeihilfe zu unterstützen, solle Suizidprävention und Palliativversorgung ausgebaut werden.

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n einem am Dienstag veröffentlichten Papier erklären die Träger, ihre Mitarbeiter wie Ärzte und Pfleger „leisten keine Unterstützung bei der Vorbereitung oder Durchführung eines Suizids“. Andere Organisationen oder Personen, die Suizidbeihilfe anbieten, sollen das in den Einrichtungen der Träger ebenfalls nicht dürfen.

Die Erklärung ist von 13 katholischen Trägern unterzeichnet, die eigenen Angaben zufolge 634 Krankenhäuser und Sozialeinrichtungen mit rund 90.000 Mitarbeitern in Deutschland vertreten. Unterzeichnet haben unter anderem Sozialunternehmen der Caritas und der Franziskanerbrüder sowie die Malteser Deutschland, die BBT-Gruppe und die Marienhaus Stiftung.

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