Rätselhaftes Fischsterben an deutscher Nordseeküste


An der Küste Schleswig-Holsteins und Niedersachsens wurden in den vergangenen Tagen hunderte tote Heringe angeschwemmt

DERSTANDARD

Einige der toten Jungheringe vor Schleswig-Holstein. Foto: Rainer Schulz/Schutzstation Wattenmeer

An der Nordseeküste von Schleswig-Holstein und Niedersachsen sind in den vergangenen Tagen an mehreren Orten hunderte tote Heringe angeschwemmt worden. Wie die Schutzstation Wattenmeer mitteilte, ist die Ursache für das Massensterben unklar.

„Das Meerwasser ist nur etwa 20 Grad warm, und Heringe weichen vor Überhitzung normalerweise in tieferes Wasser aus“, sagte der Biologe Rainer Borcherding. Möglicherweise seien die nur wenige Monate alten Tiere in Kontakt mit giftigenAlgen gekommen, die sich auf Grund der warmen Witterung zu entwickeln beginnen.

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