Briten stürmen Strände – Lage teils nicht mehr beherrschbar

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  • Zehntausende Briten stürmen an die Strände – die Situationen sind oft unkontrollierbar.
  • Einem Massentest zufolge waren fast 40 Prozent der Bewohner Ischgls mit Corona infiziert.
  • Einige Bundesstaaten in den USA verzeichnen neue Höchststände bei den Corona-Infektionen – der Gouverneur von Texas spricht von einem „massiven Ausbruch“.
  • Nobelpreisträger, Politiker, Aktivisten und Organisationen warnen vor Gefahren durch die Pandemie für die Demokratie.

Süddeutsche Zeitung

Foto: AFP. Hitzewelle in England: Die Strände, hier in Bournemouth, sind voll.

Trotz Corona-Pandemie sind seit der Wochenmitte Zehntausende Briten an die Küsten im Süden ihres Landes gestürmt. In Bournemouth mussten die Einsatzkräfte sogar einen „ernsten Zwischenfall“ auslösen, weil die Lage nicht mehr beherrschbar war. Dieser Status gibt den Einsatzkräften mehr Rechte und Abstimmungsmöglichkeiten.

Solche Menschenmengen habe es sonst nur an den Feiertagen gegeben, teilten Vertreter der Stadt mit. „Wir sind absolut entsetzt über die Szenen, die an unseren Stränden (…) in den letzten 24 bis 48 Stunden zu sehen waren.“ Einsatzkräfte klagten unter anderem über illegales Parken, Verkehrskollaps, Müllverschmutzungen, aggressives Verhalten der Strandbesucher und Alkoholmissbrauch bei hohen Temperaturen. Ganz zu schweigen vom wegen der Corona-Pandemie empfohlenen Abstand untereinander.

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