Massives Polizeiaufgebot wegen türkischer Rechtsextremisten in Wien


Erneut kam es zu Provokationen seitens „Grauer Wölfe“ bei einer linken Demo. Ein Polizist wurde verletzt, zwei Personen festgenommen. Auch Vizebürgermeisterin Birgit Hebein war vor Ort

DERSTANDARD

Die Polizei vor dem Ernst-Kirchweger-Haus (EKH). Foto: APA/Hochmuth

Nach Angriffen der ultranationalistischen, rechtsextremen türkischen „Grauen Wölfe“ auf mehrere Demonstrationen von kurdischen und linken Aktivisten ist eine weitere Kundgebung in Wien-Favoriten am Freitag zunächst verhältnismäßig ruhig verlaufen. Geschuldet war dies wohl auch der verstärkten Polizeipräsenz. Zu späterer Stunde kam es jedoch erneut zu Unruhen. Die Polizei bestätigte zwei Festnahmen, ein Polizist sei zudem verletzt worden. Auch der von türkischen Faschisten zur Schau getragene und verbotene Wolfsgruß war zu sehen. Immer wieder versuchten Provokateure, von der Seite in die Versammlung einzudringen. Eingesetzt wurden auch Böller, Flaschen flogen durch die Luft.

An der linken Demo am Keplerplatz hatten an die 400 Personen teilgenommen. Die Polizei hatte die Wielandgasse, wo das in den vergangenen Tagen beschädigte Ernst-Kirchweger-Haus (EKH) steht, abgesperrt.

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