Iran stellt Haftbefehl gegen Trump aus


Interpol sei um Hilfe bei der Festnahme gebeten worden, hieß es aus Teheran. Die in Frankreich ansässige internationale Polizeibehörde äußerte sich dazu bislang nicht.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Iran hat einen Haftbefehl gegen den amerikanischen Präsidenten Donald Trump und mehr als 30 andere Personen ausgestellt. Nach der Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani Anfang Januar werde Trump und den anderen Mord und Terrorverbrechen vorgeworfen, sagte der Staatsanwalt Ali Alkassimehr am Montag laut staatlicher iranischer Nachrichtenagentur Irna in Teheran. Interpol sei um Hilfe bei der Festnahme gebeten worden. Die in Frankreich ansässige internationale Polizeibehörde reagierte zunächst nicht auf die Bitte um einen Kommentar.

Trump hat zwar keine Verhaftung zu befürchten. Dennoch verdeutlichen die Vorwürfe die angespannte Situation zwischen Iran und den Vereinigten Staaten. Alkassimehr nannte abgesehen von Trump niemanden namentlich. Die Islamische Republik werde Trumps Strafverfolgung auch nach dem Ende seiner Amtszeit anstreben.

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